Typic

Wer kennt es nicht – diese riesige Schlange am Mehringdamm. Alles nur eines Döner willen. Als ich mich das erste Mal anstellte, musste ich 40 Minuten warten um zu erfahren, dass Gemüse alle ist und die Köche auf Lieferung warten, die dann auch  noch gekocht werden muss. Ich verschwand schnell, die andere ließen sich aber von 2 stündigen Wartezeit nicht abschrecken. Ich gestehe, der Mythos um den besten Diner der Welt machte mich neugierig. Wie der Zufall es will, ging ich um 10 Uhr morgens an der Bude vorbei. Ich war noch voll mit Haferflocken und der matschigen Banane, aß ich es doch 30 Minuten zuvor. Wer denkt da schon über die deftige Speise nach. Aber nur 8 Personen in der Schlange! Das ist doch die Chance des Gourmets! Und irgendwie muss ja die Matsch-Banane entschädigt werden. also stellte ich mich an, wartete gute 20 Minuten und wurde mit dem Döner entschädigt. Es war lecker, ja! Aber ich werde demnächst nur maximal 10 Minuten dafür anstehen, nicht länger. Der Geheimnis des Kebaps (es sei mir Doofen verziehen. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Diner und Kebab? Oder ist es das Gleiche?) liegt an den gegrillten Gemüsen, die da mit reingetan werden. (meine persönliche Einschätzung). Aber wahrscheinlich fand Mustafa schon einige Nachahmer. Denn sowas vergleichbares hab ich auch woanders gegessen. Ich will Berlin aber nicht um eine Legende bringen. Einmal es zu probieren lohnt sich. Schon mal, weil man sich beim Warten irgendwie beschäftigen muss und es lustig ist, mit den naiven Touristen zu quatschen, die 2 Stunden von ihrem kurzen Aufenthalt in Berlin für Döner opfern.

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